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Von Hannes Schmitz

Düren. Gestresst wirken sie nicht, vielmehr sind sie von einer entwaffnenden, offenen Fröhlichkeit. Die Frage nach dem harten Schaustellerleben haben Roswitha Breuer, Fränzi Cremer und Käthe Cremanns erwartet.
Einfach sei es nicht immer, sagen die Frauen. Aber ihre Entscheidung, mit ihren Männern im Sommer auf Kirmesplätzen und zum Jahresende auf Weihnachtsmärkten zu leben, hätten sie nie bereut. Ein anderes Leben könnten sie sich nicht vorstellen, obwohl angesichts der härter werdenden wirtschaftlichen Situation sich so manche Nachdenklichkeit einstelle.
Ständig steigende Kosten, der härter werdende Konkurrenzkampf um Standplätze, starke Umsatzeinbußen im ersten Halbjahr durch die Sommerhitze und Fußball-WM – das alles bringt die drei Schaustellerfrauen schon ins Grübeln. «Aber es wird weiter gehen», blicken sie optimistisch in die Zukunft. Schließlich sind sie «Vollblutschaustellerinnen», die so leicht nichts aus der Ruhe bringt.
Bert Cremer, Vorsitzender des Schaustellerverbandes, ist voller Lob über die Schaustellerfrauen: «Sie sind das Rückgrat jedes Betriebes.» Leicht amüsiert nehmen Ehefrau Fränzi und Roswitha Breuer das Kompliment an. Letztere bringt ihr Leben am Arbeitsplatz Kirmes selbstbewusst auf den Punkt: «Mein Mann ist der Macher, ich bin der Denker.»
Ein «logistisches Unterfangen» sei es, Familie, Haushalt und Geschäft unter einen Hut zu bekommen. Wie alle Schaustellerfrauen wirkt sie eher hinter den leuchtenden Kulissen, jammert nicht über Mehrfachbelastungen, sondern packt an. Sie kümmert sich ebenso wie ihre Kolleginnen um den Haushalt, wird zur Managerin, zum Beispiel wenn es um Bestellungen für den Betrieb geht. Nicht zu vergessen die Kindererziehung, die in jungen Jahren eine wichtige Rolle spielte.
Heute sind ihre beiden Söhne erwachsen. Mit einem leichten Schaudern denkt sie aber an die Zeit zurück, als die beiden Jungen eingeschult wurden. Mit ihrem Mann hatte sie entschieden, dass ihre Kinder eine «feste Schule» und nicht an jedem Standort eine neue Schule besuchen sollen, wie es in früheren Jahren üblich war. Allerdings denkt Roswitha Breuer, die aus Aachen-Oberforstbach stammt, mit Grausen an die anfänglichen Vorurteile gegenüber Schaustellerkindern zurück. «Sie waren immer die Bösen», erinnert sie sich.
Reisen im Wohnwagen lag Roswitha Breuer schon immer im Blut. Auf einem Bauernhof ist sie groß geworden, Turnierpferde waren ihr Leben. Und so fiel ihr der Wechsel in den Schaustellerwohnwagen, der ihr «Arbeitsplatz und Liebesnest» ist, nicht schwer, wie sie sagt. Allerdings brauchte es rund 15 Jahre, bis sie von der Schaustellerfamilie anerkannt wurde und später zur ehrenamtlichen Kassiererin im Schaustellerverband «aufstieg».
Fränzi Cremer weiß, wovon ihre Kollegin spricht. Sie hat zwei Kinder im Alter von sechs und elf Jahren. Auch sie zählt zu den Improvisationstalenten. Als Säuglinge schliefen die Kinder manchmal im Kassenhäuschen, bei Roswitha Breuer war es in den Anfangsjahren der Raupenwagen, der zur Schlafstatt wurde. Die Kinder sind trotz aller anderen Verpflichtungen der Mittelpunkt.
Fränzi Cremer stammt aus einer Schaustellerfamilie, kennt das zeitweise rastlose Leben. Aufbauen, Abbauen, die Weiterfahrt zum nächsten Standort in der Nacht. Ihren Mann lernte sie auf dem Kirmesplatz kennen, als dieser sich ständig in der Nähe ihres Geschäfts aufhielt. 1996 war das, ein Jahr später heirateten sie. Zusammen betreiben sie ein Kinderkarusell. Auch sie hat keine Mühe, das Leben hinter dem Kirmesrummel in geordnete Bahnen zu lenken.
Seit 61 Jahren steht Käthe Cremanns hinter der Theke ihres Süßwarengeschäfts, das mittlerweile ihre Tochter und der Schwiegersohn führen. Sie ist recht schweigsam, erzählt nur kurz von der Entwicklung vom «Büdchen» 1949 zur «Bude» und schließlich zum modernen Geschäft. Aber eins lässt auch Käthe Cremanns ganz deutlich erkennen: Ein anderes Leben als das der Schaustellerin hätte sie sich wie Roswitha Breuer und Fränzi Cremer nie vorstellen können.
Rottweil
Geheimnis liegt in der Zuckermischung

Von Stefanie Siegmeier
Rottweil. Wenn heute das Rottweiler Volksfest auf dem Festplatz bei der Stadthalle seine Pforten öffnet, hat Claus Benda einen großen Teil seiner Arbeit bereits hinter sich. Benda brennt Mandeln – und das mit Leidenschaft. Wiener Mandeln, Vanillemandeln, Mandeln mit Chili oder Kokos, aber auch verschiedene Nüsse wie Pecan, Cashew, oder Macadamia werden von Benda “veredelt”. Etwa 100 Kilo Mandeln und Nüsse benötigt Benda während des Volksfestes – und natürlich Zucker. Und darin liegt bereits das Geheimnis. Denn Benda brennt Mandeln mit normalem Haushaltszucker und Mandeln mit einer Zuckermischung. “Mein Zucker wird vor dem Brennen noch veredelt”, verrät er. Und so gelingt es, gebrannte Mandeln mit weniger Zucker herzustellen, die dennoch süß schmecken.
Das Mandelbrennen hat in der Familie Benda Tradition. Bereits die Eltern von Claus Benda waren Schausteller, hatten einen Imbiss und Süßwaren, zeitweise auch ein Fahrgeschäft. Heute gibt es nur noch die Süßwaren der Familie, die mittlerweile seit 35 Jahren auf dem Volksfest in Rottweil angeboten werden. Seit neun Jahren hat sich Claus Benda ganz der Schaustellerei verschrieben. Zurück in sein früheres Leben möchte der gelernte Fahrzeuglackierer nicht. Bereits als Zwölfjähriger war er mit seinen Eltern auf Reisen und hat die Arbeit kennen, schätzen und lieben gelernt. Doch seine Eltern hätten darauf bestanden, dass er “etwas Richtiges” lerne. So absolvierte er eine Lehre zum Fahrzeuglackierer.
Geregelten Arbeitszeiten, Wochenenden und Urlaub kehrte er schließlich aber doch den Rücken und verschrieb sich ganz der Schaustellerei. “Man hat zwar dann kein Wochenende mehr, aber Freunde hat man auf der Reise und die Tage kann man sich selbst gestalten. Man sieht mal andere Städte und lernt neue Menschen kennen”, zählt der 46-Jährige auf, was er an der Schaustellerei so schätzt.
Dies bestätigt auch die Organisatorin des Rottweiler Volksfestes, Michaela Birkeneder: “Wer Schausteller ist, ist dies mit Leib und Seele. Sonst kann man das nicht machen.” Immerhin sind in diesem Jahr wieder 13 Schaustellerfamilien auf dem Volksfest vertreten und locken das Publikum mit diversen Fahrgeschäften, Spaß und Spiel sowie Süßwaren und einem Imbiss.
Claus Benda ist mit seiner Frau Monika und seinen beiden Töchtern, der 13-jährigen Ann-Cathrin und der elfjährigen Marie-Celine, angereist. Den Mädels macht das Reisen viel Spaß.
Das Volksfest dauert bis zum 15. August und ist täglich von 14 bis 23.30 Uhr geöffnet. Am heutigen Freitag gibt es bei Einbruch der Dunkelheit ein Eröffnungsfeuerwerk. Ein zweites Feuerwerk steht dann am Freitag, 13. August, auf dem Programm, ebenfalls bei Einbruch der Dunkelheit. Am Mittwoch und Donnerstag ist Kindertag.
So hat Michaela Birkeneder, die Enkelin von Emma Weeber, die das Volksfest in Rottweil vor 51 Jahren erstmals organisierte, auch in diesem Jahr wieder eine hübsche Mischung verschiedener Fahrgeschäfte vom Kinderkarussell über den Babyflug bis zum Autoscooter organisiert, so dass Jung und Alt dort gut verweilen können.
Spremberg Gefeiert wird in Spremberg trotz Baustellen: Für den Vergnügungspark auf dem Heimatfest haben sich auf dem Ausweichplatz am Busbahnhof rund 45 Fahrgeschäfte und Buden angemeldet.
»Recht attraktive Angebote« verspricht Tino Krämer vom Schaustellerverband Spree-Neiße den diesjährigen Besuchern des Spremberger Heimatfests. Mit rund 45 verschiedenen Fahrgeschäften und Buden soll der Vergnügungspark aufwarten – trotz Ausweichquartier am und um den Busbahnhof. Für die Ausrichter des Rummels ist es erfreulich, dass die Stadt trotz Bauarbeiten Platz für die Buden gefunden hat. »Es gibt von der Größe kaum Abstriche, im Gegenteil, es wird sogar einige neue Highlights geben«, so Tino Krämer.

Tino Krämer verspricht tolle Rummel-Attraktionen. Foto: A. Kurtas
Beim Vergnügungspark werden sich zahlreiche Schausteller aus Brandenburg, Sachsen und anderen Bundesländern einbringen. Ein Höhepunkt soll das wohl größte Riesenrad Ostdeutschlands sein. »Bis zu 45 Meter geht es hoch hinaus, da kann man sich Spremberg aus der Vogelperspektive anschauen«, so Krämer. Auch ein Autoscooter wird nicht fehlen, ebenso wie Kinderfahr- und moderne Spielgeschäfte. Einmalig in Deutschland ist auch der Jet Force. »Das ist ein Jugendfahrgeschäft, bei dem es in rasanter Fahrt in 22 Metern Höhe einen Überschlag gibt, das ist der absolute Wahnsinn«, verspricht Krämer. Aber nicht nur für Wagemutige, sondern für jede Altersgruppe wird etwas dabei sein. Ein großer Vorteil, so Krämer, sei in diesem Jahr der überdachte Busbahnhof, wo es einen Biergarten geben soll. Das neue Areal stellt für die Schausteller keine Hürde dar – sie sind es gewohnt, zu improvisieren. Ausgewählt haben Tino Krämer und seine Kollegen in diesem Jahr Geschäfte, die »den Spremberger Busbahnhof und die Wirtstraße während der Festtage zu einem Anziehungspunkt werden lassen«. Für den etwas schmaleren Geldbeutel findet am Montag ein Familientag mit reduzierten Preisen statt. Die Veranstalter werden gemeinsam mit dem City Werbering Lose, die an jedem Fahrgeschäft gratis erhältlich sind, unter die Leute bringen. Die Lose sind dann als Gutscheine einsetzbar. Am Montag gegen 18 Uhr erfolgt dann die öffentliche Auslosung der Gewinner durch einen Prominenten.
Von André Kurtas Quelle
Freie Fahrt für Miss Piggy
Von Claus Boelen-Theile, 06.08.10, 07:06h
Kein Fahrgeschäft auf Gladbachs Kirmes wird so häufig zitiert wie die „Schweinchenbahn“. Im Konzept des „Kirmes-Rundlaufs um den Bergischen Löwen“ von Burkhardt Unrau spielen ihr Standort und der Erhalt des bestehenden Forum-Parks eine zentrale Rolle.
Rosige „Prominenz“ in der Schweinchenbahn – manchmal fährt „Miss Piggy“ mit. Besitzer Frank Jackmuth hat alles poliert. (Fotos: Daub)
Die Bahn ist blitzblank poliert, alle Schweinchen glänzen. Schausteller Frank Jackmuth schaut zufrieden auf seine Anlage, ab Samstag werden sich hier die Kleinen drängeln. Und alle wollen sie nur das eine: eine Runde auf der Schweinchen-Bahn drehen.
Autoscooter, Achterbahn oder Hochgeschwindigkeitskarussell sind sicher auch ganz nett auf der Gladbacher Laurentiuskirmes. Aber den größten Charme auf der Kirmes hat der Schweinchen-Zug. Miss Piggy, das Vorzeigeschwein aus der Muppets-Show, fährt auch mit. Normalerweise gehört sie wie ihre Kollegen Ernie und Bert und die anderen Muppets zur Kulisse. Die quiekende Schweinedame mit dem wallenden Haar hat für den BLZ-Fotografen ausnahmsweise mal als Fahrgast Platz genommen. Ihr gefälltäs.
Wie wird man Schweinchenbahn-Schausteller? „Mit 17 habe ich diese Bahn gekauft“, erinnert sich Frank Jackmuth, der aus einer alten Schaustellerfamilie stammt. Jetzt ist Jackmuth 43, und die Schweinchen-Bahn besitzt er noch immer. Sie ist zu seinem Lebensinhalt geworden. Dass die Bahn (Baujahr 1970) anfangs noch Santa-Fe-Express hieß und durch den Wilden Westen fuhr, erzählt Jackmuth. Und von der Idee, sie im Muppets-Stil herzurichten. Dafür habe er sogar die hochoffizelle Genehmigung vom Bruder des Muppets-Erfinders Jim Henson bekommen.
„Die meisten Kinder wollen im ersten Wagen sitzen oder im letzten“, berichtet Jackmuth. Vorne wegen der guten Sicht auf den Platz, hinten weil das Heck des kleinen Zugs immer ganz weit ausschert. Es gebe aber auch Kinder, die alle Wagen ausprobierten.
Das Miteinander mit den Kindern liebt der Schausteller. „Die Mütter, die heute ihre Kinder in die Bahn setzen, sind früher selber damit gefahren.“ Auf der Laurentiuskirmes ist Jackmuth mit seinem Sommerprogramm: Bunte Häuschen für die Kulisse, viele Blumen und eine Windmühle. Ab Samstag blubbern Seifenblasen aus den Fenstern, das ist der Clou. „Wenn keine Seifenblasen kommen, hagelt es Beschwerden.“
Seit Ende der achtziger Jahre kommt er auf die beiden Gladbacher Kirmessen im Frühjahr und Sommer. „Hinten in Gronau war ich auch mal, das war ganz früher.“ Das erste Mal im Forum-Park sei die Schweinchenbahn sogar um die kleine Wasser-Anlage herumgetuckert. Weil sonst keiner der Schausteller dahin wollte, habe er den Platz ganz allein gehabt. „Dann haben alle gemerkt, dass das ein guter Platz ist und die Besucher kommen.“ Das war die Geburtsstunde des berühmten Gladbacher Kirmes-Rundlaufs. Heute hat Jackmuth seinen festen Platz hinter dem Bergischen Löwen, die Schausteller gegenüber mit ihren Großgeschäften nehmen Rücksicht. „Da wird tagsüber die Musik einen Tick leiser gestellt“, sagt er. Abends, wenn die Schweinchen und die Muppets schlafen, wird’s dann was lauter.
Nachbarn freuen sich auf Cranger Kirmes
In diesem Jahr geht’s im Riesenrad noch höher hinaus als bisher schon im “Bellevue”. (dpa)
CASTROP-RAUXEL. Kirmesfans werden ab Freitag wieder kurz hinter der Stadtgrenze fündig: Um 14 Uhr wird am 6. August die Cranger Kirmes eröffnet. Das übernimmt übrigens NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.
Mit von der Partie im Bayern-Zelt: Fußballlegende Hans Tilkowski, Rudi Assauer, Comedian Oliver Beerhenke, Germanys Next Top Model-Teilnehmerin Aneta Tober und Sängerin Pamela Falcon aus New York. Absoluter Stragast ist DJ Ötzi.
In diesem Jahr ergibt sich Diesen Beitrag weiterlesen »
Jenseits der Schamgrenze
Foto: Moinika Müller
Es ist ein Titel, der mittlerweile inflationär gebraucht wird und in den meisten Fällen nicht einmal stimmt. „Für jung und alt“. Das Mainfest, das bis zum Montag am nördlichen Ufer gefeiert wird, verdient diesen Titel jedoch wirklich. Wirklich und ganz ehrlich.
Eine Frau, die dies bezeugen kann, ist Jessica Levy, Schaustellerin und Volksfestexpertin seit 15 Jahren. „Wir freuen uns jedesmal, wenn wir Diesen Beitrag weiterlesen »

Wie im vergangenen Jahr ist das Feuerwerk um 22 Uhr, das immer Hunderte begeistert hat, der große Höhepunkt und gleichzeitig der Abschluss der diesjährigen Kirmes. „Durch das Feuerwerk haben wir im vergangenen Jahr großen Zuspruch erhalten, daran wollen wir natürlich weiterarbeiten“, freute sich Bürgermeister Engelbert Rauen über die erfolgreiche Neuerung des letzten Jahres.
Zuvor warten allerdings noch einige weitere Höhepunkte auf die Besucher. Am Samstag um 17 Uhr wird die Kirmes offiziell mit dem Fassbieranstich durch Bürgermeister Rauen eröffnet. Während sich die älteren Besucher über das Freibier freuen können, erwartet die kleineren die ein oder andere Freifahrt in einem der Karussells.
Die Mutigen und Schwindelfreien unter den Karussellfahrern erwartet in diesem Jahr eine ganz neue Attraktion. Neben dem Autoscooter und dem Musikexpress wird in diesem Jahr zum ersten Mal ein „Crazy Beach Jumper“ unter den Fahrgeschäften sein.
27 Schausteller werden in diesem Jahr ihre Fahrgeschäfte und Kirmesbuden aufbauen. Doch neben den klassischen Kirmesattraktionen hat die Wettringer Kirmes natürlich auch einige Besonderheiten zu bieten. Während des gesamten Wochenendes herrscht im und um das Hotel zur Post und am Stand von Schomann-Lohaus gemütliche Biergartenatmosphäre. Zudem haben sich die Kirmespartys am Samstag- und Montagabend auf dem Hof der Gaststätte Pelster in den vergangenen Jahren etabliert und bieten auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit viele Freunde und Bekannte zu treffen und ausgiebig zu feiern.
Stadtentwicklung : Martinikirmes im alten Rahmen
Dinslaken, 16.07.2010, NRZ

Die Martinikirmes 2009. Foto: Heinz Kunkel
Dinslaken. Hin und her, vor zurück: Die Martinikirmes findet in diesem Jahr auch auf dem Hans-Böckler-Platz und in gewohntem Rahmen statt.
Die Entscheidung traf am Donnerstag Bürgermeister Michael Heidinger, nachdem die Walter Hellmich GmbH zuvor schriftlich mitgeteilt hatte, dass die Baustelle am Hans-Böckler-Platz nicht vor Ende November eingerichtet werden könne. Als Grund führte Hellmich an, dass die Bearbeitung der notwendigen Bauunterlagen noch mehr Zeit erfordere.
Für die Stadtverwaltung ist dies kein Grund zur Besorgnis: „Im Gegenteil, eine gründliche und solide Vorarbeit ist die Grundlage, um mit dem ganzen Projekt dann auch zügig voranzukommen“, so Michael Heidinger. Gleichzeitig könnten Stadt und Schausteller nun frühzeitig mit einer attraktiven Kirmesplanung beginnen.
Mit dieser Entscheidung endet eine lange Diskussion. Zuerst war wegen der anstehenden Bauarbeiten geplant, die Kirmes zur Trabrennbahn zu verlegen, was am Widerstand der Schausteller scheiterte. Danach war eine Innenstadtkirmes im Gespräch, die sich vom Altmarkt bis zum Neutorplatz ziehen sollte. Jetzt ist wegen des verschobenen Baustarts alles hinfällig, die Kirmes findet im traditionellen Rahmen statt.
Rheinkirmes nimmt Formen an

Foto: rpo, Silke Globoschütz
Vom 17. bis zum 25. Juli 2010 werden bei der Rheinkirmes rund vier Millionen Besucher erwartet.
Düsseldorf (RPO) Lastwagen, Kräne und Einzelteile – elf Tage vor Eröffnung erinnert die Rheinkirmes noch an eine große Baustelle. Doch einige der Hauptattraktionen stehen bereits.
Eine Neuheit, die direkt ins Auge springt, ist die “Alpenwelt”, in der Besucher bayrisches Flair genießen können. Da gibt es zahlreiche Buden mit bayrischen Spezialitäten, einen Biergarten, Live-Musik und natürlich ein großes Festzelt.
Direkt nebenan dreht die Achterbahn “Alpinabahn” ab dem Diesen Beitrag weiterlesen »
Kilianskirmes : Neue Fahrgeschäfte auf dem Rummel

In den Abend- und Nachtstunden entfaltet die Kirmes ihren besonderen Reiz.
Letmathe. Wenn in der kommenden Woche die ersten Kirmeswagen in Letmathe zu sehen sind und ab Montag, 12. Juli die ersten Straßen für den Verkehr gesperrt werden, dann ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass in Kürze in Letmathe „die fünfte Jahreszeit“, sprich die Kilianskirmes stattfindet. Die Kirmes wird in diesem Jahr von Freitag, 16. bis Montag, 19. Juli gefeiert. Bei einer Pressekonferenz im Iserlohner Rathaus stellten Ordnungsamtsleiterin Angela Schunke und die beiden städtischen „Kirmes-Organisatoren“ Michael Goldhahn und Thomas Johannsen die Fahrgeschäfte sowie Rainer Großberndt von der Letmather Werbegemeinschaft das Programm im Bürgertreff vor.
Das Fest wird am Freitag, 16. Juli, um 17 Uhr am Bürgertreff an der Reinickendorfer Straße durch Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens eröffnet. Die Kirmes wartet in diesem Diesen Beitrag weiterlesen »
Troisdorfer Burgfest verläuft trotz WM und Regen erfolgreich
Von Antonia Clausen
Troisdorf. Fast ganz harmonisch und mit viel Besuch verlief das zehnte Burgfest in Troisdorf. Zum ersten Mal seit langem fand der Veranstaltungsspaß wieder auf der großen Wiese vor Burg Wissem statt, und dort wurde eine Menge geboten.
Die Kultur- und Veranstaltungsgesellschaft (Kuve) Troisdorf war sorgsam vorgegangen bei der Auswahl der Schausteller, Bands und Aktionspartner. “Weil wir unseren Gästen etwas Besonderes anbieten möchten”, hatte Alexander Krößner von Diesen Beitrag weiterlesen »
Von unserem Redakteur Marcus Hormes
Trier. Freitag nachmittag, kurz nach 16 Uhr. Diesen Beitrag weiterlesen »

Peter Buhmann mit seinen Töchtern Emily und Leeanne. Foto: Kunz
Schon sein Urgroßvater war als Schausteller auf Jahrmärkten unterwegs. Sein Opa ebenso. Sein Vater ist es immer noch. Und mit seinen Kindern Bernard, Emily und Leeanne wächst vielleicht schon die fünfte Generation einer Schausteller-Familie heran, die in den Kreisen des “fahrenden Volks” einen guten Namen hat: Buhmann. Da lag es auch für den kleinen Peter schon nahe: “Ich wäre nie auf die Idee gekommen, was anderes zu werden als Schausteller.” Diesen Beitrag weiterlesen »
Kirmes mit Welt-Hit
Die Bergisch Gladbacher Pfingstkirmes sieht eine Welt-Sensation

Bergisch Gladbach (kli). Pünktlich zu Pfingsten ziehen die Schausteller wieder in die Stadt ein.
Bunte Wagen und Attraktionen wurden schon seit Tagen gesichtet, auf dem Konrad-Adenauer-Platz herrscht hektisches Treiben – alle Fahrgeschäfte müssen pünktlich zur Eröffnung fertig aufgebaut sein. Offizielle Eröffnung der Pfingstkirmes, die bis Dienstag, 25. Mai andauert, ist am Samstag, 22. Mai, um 12 Uhr. Bürgermeister Lutz Urbach, Landrat Rolf Menzel und Kreisdechant Norbert Hörter werden mit einem zünftigen Fassanstich das bunte Treiben starten. Besucher erhalten kostenlos Fahrchips und können dann die Weltneuheit bewundern, die den Weg nach Bergisch Gladbach gefunden hat: den “Flash”, ein völlig neuartiges Hochfahr- und Überkopf-Fahrgeschäft.
Erika Dreher und der erste Break-Dance: Wie eine Legende entsteht !
Tolle Tage im Allerpark: Der Rummel geht los
Auf geht‘s: Heute beginnt das Wolfsburger Schützen- und Volksfest. Buden und Fahrgeschäfte öffnen um 15 Uhr, um 20 Uhr folgt der Fass-Anstich durch Bürgermeister Günter Lach. Für Musik sorgt bei der Eröffnung der Lipper-Land-Express, der Betrieb auf dem Festplatz läuft heute bis Mitternacht.

Ab heute geht es rund: Im Allerpark startet der große Rummel.
Die Schützengesellschaft und die Schausteller rechnen mit rund 300.000 Besuchern, das Schützenfest ist das größte zwischen Harz und Heide. Für die Attraktivität sollen vor allem die Fahrgeschäfte sorgen. „Wir haben echte Highlights zu bieten, für alle ist etwas dabei“, verspricht Schausteller-Chef Peter Vorlop.
Auch im Festzelt soll es zünftig zugehen. Jeden Tag spielt die Musik, unter anderem sind am Himmelfahrtstag die Geschwister Hofmann zu Gast (Programm-Kasten links). Weitere Höhepunkte sind das Feuerwerk, der Zapfenstreich am Schloss und der Familientag am Mittwoch.
Quelle:WAZ










































