Demonstrationen gegen geplantes Aus für Neu-Ulmer Volksfest
vom Thu Mar 18 20:47:13 CET 2010 | DDP
Neu-Ulm (ddp-bay). Mehr als 300 Schausteller aus dem gesamten Bundesgebiet haben nach Veranstalterangaben am Donnerstag in Neu-Ulm für den Erhalt eines traditionsreichen Volksfestes demonstriert. Ein Konvoi mit 38 Schausteller-Fahrzeugen zog vom Neu-Ulmer Volksfestplatz in die Innenstadt. Das mehr als 100 Jahre alte Volksfest soll heuer zum letzten Mal stattfinden, weil auf dem bisherigen Volksfestplatz ein Parkhaus und eine Mehrzweckhalle gebaut werden sollen. Die Stadt soll ungeachtet aller Zusagen keinen Ausweichplatz für das Traditionsfest gefunden haben.

“Rettet das Neu-Ulmer Volksfest” und “Herr Oberbürgermeister, wo bleibt ihr Versprechen” stand auf den Transparenten des vom bayerischen Landesverband der Marktkaufleute und Schausteller und dem Bundesverband veranstalteten Protestzugs. Der Bundesvorsitzende der Schausteller, Albert Ritter, sagte bei der Kundgebung, dass die Pläne der Stadt existenzgefährdend für die Schausteller seien. Volksfeste seien Kulturgut, sagte er. Für die Schausteller aus der Region würde der Wegfall der Veranstaltung einem Verlust rund einem Monatsverdienst gleichkommen. Aus jedem Bundesland seien Kollegen gekommen, um den Neu-Ulmern beizustehen, sagte der Verbandsfunktionär. Dass einfach ein Volksfest nach 107 Jahren zu Grabe getragen werde, so etwas gebe es zum Glück fast nirgendwo sonst.
Parallel zur Protestveranstaltung klagt eine Schaustellerin aus Neu-Ulm vor dem Verwaltungsgericht gegen die Pläne der Stadt. Außerdem wollen die Schausteller ein Bürgerbegehren auf den Weg bringen.









































ich finde es sowas von scheiße wegen der mehrzweckhalle in neu – ulm denn ich bin damit aufgewachsen und ich bin dagegen das die schausteller nun in den arsch getreten werden……….. lasst das volksfest so wie es ist und gut denn es kann nicht sein das man nun so ne assi halle dahinstellt!!!!!