Am Rheinufer in Köln-Deutz, zwischen Deutzer Brücke und Severinsbrücke, hat auf der Deutzer Werft vom 03. bis zum 18. April erneut das alljährliche Kölner Frühlingsvolkfest stattgefunden.
Zum dritten mal in Folge (nach Herbst und Frühling 2009) thronte das Jupiter Riesenrad von Barth & Kipp über dem Platz. Den Abschluss des Platzes zur Deutzer Brücke hin bildete wie gewohnt Barths Wilde Maus, während am entgegengesetzten Ende Schäfers Shake & Roll für einen ungewohnten Anblick vor der Severinsbrücke sorgte, auf dem Platz, wo sonst zumeist Wildwasserbahn oder Breakdance gastieren. Der große Breakdance No. 2 (Bonner) wiederum wurde links vom Riesenrade platziert und direkt neben dem Rad hat – wie von den letzten Ausgaben der Kölner Kirmes gewohnt – noch die Piratenrutsche von Meyer einen Platz erhalten.
Ein inzwischen bereits fast als nostalgisch zu bezeichnendes Vergnügen bot die zweistöckige Kartbahn „Europa Ring“ (Rohleder), die nach langer Pause einmal wieder in Köln gastierte und für viele eine ungewohnte Alternative zu den beiden einheimischen Autoscootern (Schoeneseifen, Weber) darstellte.
Für den richtigen Thrillfaktor wiederum sorgten die beiden Hochfahrgeschäfte Eclipse (Korten) und Take Off (Ruppert), die beide nicht zum ersten mal am Deutzer Rheinufer gastierten und sicherlich immer wieder gern gesehene Gäste sind.
Nach inzwischen schon einigen Gastspielen in Folge ist der Love Express (Kreft) inzwischen schon fast zum festen Inventar der Köln-Deutzer Kirmes zu rechnen: der attraktiv gestaltete Musik-Express aus Duisburg war auch in diesem Frühjahr wieder mit von der Partie.
Zum ersten mal in Köln dagegen stand die niederländische Geisterbahn Haunted Mansion (Hinze), die in einer Hängegondelfahrt über zwei Etagen zum Mitgruseln einlud.
Ein weiterer bereits bekannter Gast war die Simulationsanlage Adventure Shuttle 2 (Rühl), die im vorderen Teil des Platzes zwischen Europa Ring und Eclipse zu verschiedensten Ausflügen in virtuelle Welten einlud. Im hinteren Teil des Platzes gesellte sich ebenfalls noch eine weitere Attraktion hinzu, die in Köln gut bekannt ist: das Action House von Kipp.
Ungewohnt für das Kölner Volksfest war der diesjährige eingebundene nostalgische Part: so brachte H. O. Schäfer neben dem Shake auch seine historische Kirmesorgel mit und auch eine große Bodenmühle von anno dazumal konnte ebenso verpflichtet werden.
Mein persönliches Fazit:
Die Zusammenstellung der Geschäfte war in diesem Frühjahr in Köln ausgesprochen gelungen und so hatte die Kirmes eigentlich eine Menge zu bieten. Allerdings kränkelt der Platz offensichtlich an dem bekannten Manko, dass jeden Tag – auch am Wochenende – bereits um 22:00 Uhr die Lichter ausgehen müssen und die Veranstaltung aufgrund der leicht abgelegenen Lage des Festplatzes nicht wirklich in das Kölner Leben eingebunden ist. Darüber hinaus dauert das Volksfest, welches über insgesamt drei Wochenenden geht, vielleicht angesichts der nicht optimalen Bedingungen vielleicht auch etwas zu lange. Wirklich gut besucht waren jedenfalls nur der Eröffnungssamstag, der Ostermontag sowie die beiden Familientage (jeweils Mittwoch).
Alle Bilder aus Köln:
































































































